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Eine Woche Corona Virus: Rückblick des Bürgermeisters

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
 
eine Woche Beschränkungen aufgrund der Corona-Krise liegen hinter uns und ich möchte ein kleines Zwischenfazit ziehen.
 
Bevor ich dies aber tue, möchte ich allen danken, die trotz der ganzen Einschränkungen und gesundheitlichen Risiken, ihren Dienst verrichten und das öffentliche Leben – so weit es geht und möglich ist – am Laufen halten. Ich spreche von unseren Ärzten, Pflegekräften, Sanitätern, Müllwerker, Reinigungskräften, Mitarbeiter(innen) im Einzelhandel, Busfahrer und und und … die sich täglich darum bemühen, dass es in unserem Land weitergeht. Aber auch in unserer Gemeindeverwaltung arbeitet der Bauhof, die Reinigungskräfte, das Rathausteam und auch die Fahrer(innen) vom Dorfauto weiter, damit es nicht zum Stillstand kommt, ältere Menschen zum Arzt und die Bürgerinnen und Bürger im Rathaus einen Ansprechpartner haben, wenn es Fragen gibt.
 
Natürlich weiß ich aber auch um die Herausforderung der Kinderbetreuung aufgrund der Schließung des Kindergartens und der Grundschule. Einige Eltern stehen vor einer schier unlösbaren Aufgabe, aber ich glaube, es gab keinen anderen Weg als diese Bereiche zu schließen. Seit gestern sind nun auch alle Spiel – und Sportplätze geschlossen und ein Aufenthaltsverbot von mehr als 3 Personen im öffentlichen Bereich ist eine weitere Belastung für die Eltern. Trotzdem finde ich es bemerkenswert, dass die Eschacher Eltern ihr Leben nun so organisieren, dass eine Betreuung ihrer Kinder ohne Notbetreuung möglich ist. Ob und wie lange diese Situation anhält, weiß niemand … aber gehen Sie davon aus, dass es noch einige Wochen so weitergeht.
 
Wir alle können das Virus nicht bekämpfen, es ist schon da … aber wir können alle unseren Teil dazu beitragen, dass es sich nicht weiter ausbreitet. Jeder von Ihnen hat es mittlerweile schon tausend Mal gehört
-          Bleiben Sie zuhause
-          Vermeiden Sie soziale Kontakte
-          Achten sie auf Hygiene
 
Aber dennoch gibt es Menschen, die die Krise nicht ernst nehmen und sich und andere durch ihr rücksichtloses Verhalten gefährden. An den vergangenen Tagen als das Wetter sonnig war, trafen sich doch Jugendliche und auch Erwachsene am Rathausplatz auf ein Feierabendbier oder ein Schwätzchen. Bürger suchen das Rathaus auf, weil die gelben Säcke zur Neige gehen oder man seinen Reisepass abholen will, weil man ja im April auf eine Kreuzfahrt geht usw.
 
Liebe verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger, bitte beschränken Sie Ihre Besuche auch auf dem Rathaus auf wirklich wichtige und vor allem unaufschiebbare Angelegenheiten. Einen Reisepass werden Sie in den kommenden vier Wochen sicher nicht benötigen. Danke für Ihr Verständnis.
 
Zum Thema Informationspolitik in der Corona-Krise möchte ich auch noch was sagen. Bitte glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet lesen oder per WhatsApp zugeschickt bekommen. Auch glauben Sie bitte nicht alles, was man Ihnen erzählt. Ich habe in den vergangenen Tagen versucht Sie permanent und aktuell auf dem Laufenden zu halten und werde das auch weiterhin so tun. Die aktuellen Ereignisse, weitere Beschränkungen oder Änderungen von Vorschriften werden weiterhin auf der Homepage und der Facebookseite der Gemeinde eingestellt. Des Weiteren können Sie mich fast immer im Rathaus, mobil oder per Email erreichen. Dies haben auch schon Bürgerinnen und Bürger getan und Ihre Fragen gestellt. Es ist in diesen Zeiten wichtig, keine Panik oder Unwahrheiten zu verbreiten. Sprechen Sie mit mir oder dem Rathauspersona,l wenn Sie es genau wissen wollen.
 
Eine Sache liegt mir noch am Herzen und das betrifft die Hamsterkäufe. Ich kann Ihnen sagen und ich denke, das wissen Sie auch, die Hamsterkäufe in dem Ausmaß wie wir Sie vergangene Woche erlebt haben, sind völlig unnötig und überzogen. Alle Lebensmittelketten versichern, dass die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs sichergestellt ist. Wenn aber alle – so wie vergangene Woche geschehen – Mehl, Nudeln, Konserven und Toilettenpapier „im Unverstand“ kaufen … ja dann kommt auch die beste Logistik an ihre Grenzen. Der Herdentrieb in dieser Angelegenheit war schon sehr deutlich und vor allem überzogen. „Bitte“ so mein Appell an Sie alle „kaufen Sie ein, aber in haushaltsüblichen Mengen“. Selbst bei einer weiteren Verschärfung der Corona-Verordnung, wenn zum Beispiel ein generelles Ausgangsverbot erteilt wird, bleiben die Läden geöffnet und die Lastwagen bringen jeden Tag neue Ware in den Einzelhandel. Vielleicht dürfen nicht mehr so viele Menschen auf einmal in den Laden, vielleicht darf man künftig auch nur noch mit EC-Karte bezahlen und vielleicht gibt es auch Mengenbeschränkungen, ABER die Versorgung ist sichergestellt. Glauben Sie mir.
 
So liebe Bürgerinnen und Bürger, ich bitte Sie erneut, halten Sie sich an die Vorgaben und vermeiden Sie soziale Kontakte und Hamsterkäufe.
Schauen Sie einmal täglich auf die Homepage oder die Facebookseite der Gemeinde und rufen Sie mich an, wenn Sie Fragen haben.
 
Des Weiteren freuen wir uns, wenn wir in unserem Netzwerk „Eschach und Obergröningen helfen“ weitere Freiwillige finden, die im Bedarfsfall für ältere oder mobil eingeschränkte Bürger einkaufen gehen. Melden Sie sich auf dem Rathaus.
 
Ich wünsche Ihnen nun eine gute Zeit, halten Sie und Ihre Familien durch und vor allem „bleiben Sie gesund“
 
Ihr Bürgermeister
Jochen König
 
Mein Kontakt:
Telefon Rathaus 07175 . 923 700
Mobil 0176 . 611 89 442
jochen.koenig(a)eschach.de

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